Bericht über die "Helpers of Mary"

 
 


Die Schwestern waren sehr nett und haben uns ihr breites Spektrum der Arbeit erklärt und gezeigt. Die Marys kümmern sich um Mädchen und Frauen aus den Slums in der Umgebung. Zuerst haben wir einen Art Kindergarten besucht, in dem es sowohl kleine Mädchen als auch Jungs gab. Sie werden morgens von ihren Eltern dort hingebracht und abends wieder abgeholt. Die Kinder haben uns sogar etwas vorgesungen.

Auf dem Weg waren wir auch in einem Lehrraum, in dem sich junge Frauen zu Krankenschwestern ausbilden lassen können und nach Abschluss sogar eine staatliche Bestätigung bekommen. In einem Raum direkt daneben können sie einen Computerkurs machen und es gibt auch einen Raum wo sie nähen lernen können.
Dann sind wir in das Waisenhaus des Geländes gegangen. Dort leben die Mäd-chen, essen, spielen und machen sich fertig für die Schule. Auch dort haben wir wieder ein Lied vorgesungen bekommen. Nachdem wir uns mit der Leiterin des Hauses unterhalten haben, haben wir beschlossen dies zum Ziel unseres Spen-denprojekts zu machen.
Danach haben uns die Marys zum Essen und zu Trinken eingeladen. Als nächs-tes sind wir dann die Novizinnen besuchen gegangen. Es waren junge Frauen
Indienreise der AFRS – 02.-14. Januar 2014
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zwischen 18 und 21 Jahren. Sie wohnen auf dem Gelände und machen eine Ausbildung zur Krankenschwester.
Gleich neben an unterhalten die Marys auch noch eine Art Altenheim. In Indi-en gibt es keine Rente und wenn alte Leute keine Familien haben, die sich um sie kümmert, landen sie häufig auf der Straße. Diese Menschen werden dann von den Marys eingesammelt und leben bei ihnen. Die alten Frauen waren to-tal nett!

Wir haben am Schluss unseres Rundgangs noch das Grab und das Zimmer in dem Anna Huberta Roggendorf gelebt hat gesehen. Die Helpers of Mary haben auf ihrem Gelände auch ein kleines Krankenhaus, in das alle Leute kommen und kostenlos behandelt werden können.
Sie leisten auch vor Ort Hilfe. In den Slums haben sie Stationen, kleine Räume wo Kinder betreut werden, wo Frauen nähen lernen oder einen Computerkurs machen können. Die Schwestern gehen auch raus auf die Straße, unterhalten sich mit den Menschen und unterstützen Familien. Das alles wird allein durch Spenden finanziert.
Es war für uns alle ein prägendes Erlebnis, das wir wohl nicht so schnell vergessen wer-den. Sowohl das Leid als auch die wundervol-le Hilfe und die Arbeit der Marys!

Fee Mayer und Maren Fellermeier